Zwischen Wolkenkratzern, durchgetakteten Terminkalendern und Klassenzimmern voller Erwartungen wächst in den Köpfen der Menschen eine leise, aber drängende Frage: Wofür eigentlich das alles?

Das CHAI Filmfestival widmete sich vom 1. bis 3. Mai 2026 dieser Suche nach Sinn im urbanen Leben. Die Filme begleiteten durch Schulalltag, Leistungsdruck und familiäre Strukturen und zeigten Menschen, deren Wege sich formen, verändern oder neu beginnen. Zwischen Tradition und Selbstverwirklichung entsteht ein Spannungsfeld, das viele verbindet.

Unter dem Motto "träumen 梦想" entfaltete das Festival eine Welt zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit – von wachsenden Wünschen, verschobenen Perspektiven und den Herausforderungen dazwischen. Das Ergebnis war ein vielschichtiges Porträt zwischen Hoffnung und Hürden.

 

Publikumsstimmen zu den Filmen

Wir haben gefragt, was ihr aus den jeweiligen Filmen mitgenommen habt, hier sind einige eurer Antworten.

Amoeba

„Freundschaften sind manchmal flüchtig und trotzdem unglaublich wertvoll.”

„Girl gangs are gangsters”

„Die Kraft der Freundschaft und der Freiheit”

Art College 1994

„Der Zeitgeist zu Beginn der 1990er Jahre in Ost-Deutschland & 1990er in China scheint ähnlich: viel Neues, alles ist möglich.”

„What is art, what is beauty?”

„It’s very different how men and women experience college life and what they struggle with.”

Obedience

„Das Leben ist hart & Menschen sind zäh”

„Armut in Hongkong war mir nicht bewusst”

„Extreme Privatisierung war mir nicht klar”

Lucky Lu

„Warum sind Menschen so stolz und stur?”

„Armut ist ein Teufelskreis. Man sollte aber auch ehrlich sein und zurückgehen können.”

Kurzfilmreel: Stimmen der Veränderung

„Growing up is not losing magic of the world.”

„You can change but have to have courage.”

Being in the World

„Follow your dreams 😊. Handkamera ist toll”

„Sehr inspirierend und eine gute soziologische Studie”

„Lebensgeschichten sind sehr spannend”

Light Pillar

„Was jetzt ist, was sein könnte und wie Menschen doch irgendwie gleich bleiben.”

„Man sollte nicht zu viel am Alten festhalten und lieber im Moment leben.”